Künstler

CHRISTOPH MILER, geboren 1988 in Wien, studierte Design in Dornbirn,
Sydney und Zürich, wo er zur Zeit auch lebt und arbeitet. Parallel zu seiner
Tätigkeit als Gestalter entwirft er in freien Projekten erzählerische
Formen der Globalisierungs- und Gesellschaftsanalyse. Sein Debüt
Nowhere Men erschien 2015 beim Luftschacht Verlag.

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HEIKE GEIßLER, geboren 1977 in Riesa, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie
in Leipzig und München. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in Leipzig. Sie erhielt den Alfred-Döblin-Förderpreis und den Förderpreis des Freistaates Bayern. Gemeinsam mit der Grafikerin Anna Lena von Helldorff entwickelte sie die Heftserie Lücken kann man lesen. Von ihr erschienen u.a. der Roman Rosa (2002), die Erzählung Nichts, was tragisch wäre (2007), das Kinderbuch Emma und Pferd Beere (2009) und 2014 Saisonarbeit bei Spector Books.

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KATHARINA SCHULTENS, geboren 1980 in Rheinland-Pfalz, studierte
Kulturwissenschaften in Hildesheim, St. Louis und Bologna und lebt in
Berlin-Kreuzberg. Sie veröffentlicht seit 1998 Lyrik sowie poetologische
Texte in Zeitschriften. Zudem erschienen seit 2004 drei Lyrikbände,
zuletzt gorgos portfolio bei kookbooks. Sie erhielt verschiedene Auszeichnungen,
u.a. erhielt sie 2013 im Rahmen des Literarischen März den
Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt.

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LILIAN LOKE, geboren 1985 in München, studierte Englische
Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Neuere deutsche Literatur.
2011 war sie Schreibwerkstatt-Stipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung,
erhielt den Tagespreis des Literaturfestivals Wortspiele und das
Literaturstipendium der Landeshauptstadt München. 2012 nahm sie an der
Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin teil.
Derzeit arbeitet sie als PR-Beraterin im Bereich Bauen & Wohnen. Gold
in den Straßen ist ihr Debütroman.

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LUKAS JÜLIGER, geboren 1988, hat Illustration in Hamburg studiert. Um seine Graphic Novel Vakuum zu schreiben, zu zeichnen, zu colorieren und zu texten, hat er sein Studium für zwei Jahre unterbrochen. Vakuum ist sein Debüt und erschien 2013 bei Reprodukt.
Außerdem dreht er Kurzfilme und hat bereits mit einigen kürzeren Comics unter
anderem für den WWF auf sich aufmerksam gemacht.

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VALENTIN MORITZ wurde 1987 im Südschwarzwald geboren. Zwanzig Jahre später Studium in Berlin. Germanistik, Hispanistik, Literaturwissenschaft. Auf Lesebühnen zu Hause – als Gast, Organisator und als Lesender. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Magazinen, zuletzt in Sachen mit WœrternKrautgarten und 500Gramm sowie online auf 54stories.de. 1. Platz beim Literaturpreis Prenzlauer Berg 2015. Im Frühjahr erschien der kurze Erzählband GROTTENHERMANN im Literatur Quickie Verlag.

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YES I’M VERY TIRED NOW gründeten sich 2013 auf Initiative des
Ostschweizer Musikers Marc Frischknecht. Seitdem veröffentlichten sie
die drei EP´s You in my Heart, Common World und Shining Lights,
worauf 2016 die Veröffentlichung ihres ersten Albums folgen wird. Die
Karriere von YIMVTN ist zwar noch jung aber hochinteressant, dies zeigen
ihre zahlreichen Shows, die positiven Kritiken der Presse und ihr  Auftritt
beim OpenAir in St.Gallen, einem der renommiertesten Musikfestivals Europas.

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Es folgen die SchauspielschülerInnen des E-Werks, die den Gewinnertext unserer Ausschreibung inszenieren:

KAIJA LEDERGERBER, 1983 geboren, begann ihre berufliche Laufbahn als Primarlehrerin in der Schweiz, machte einen Zwischenstopp in der Universität Zürich (Psychologiestudium) und begann 2013 die Ausbildung an der Freiburger Schauspielschule. Sie war Teil mehrerer Theaterprojekte in Zürich, unter anderem Gogols Der Revisor,  (Regie bei StuThe) oder Vater, Mutter, Geisterbahn von Martin Heckmanns (Schauspiel). Sie war/ist seit ihrer Ausbildung auf der Experimentalbühne in Goldonis Kaffeehaus zu sehen und demnächst in weiteren Stücken im Herbst 2015. In ihrer Freizeit arbeitete sie mit Begeisterung bei diversen Kurz- und Spielfilmprojekten mit.

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ILJA BAUMEIER, 1991 geboren bei Basel, begann 2012 nach dem Zivildienst die Ausbildung an der Freiburger Schauspielschule. Zuvor war er Teil mehrerer Theaterprojekte in Basel. Er wirkt seit seiner Ausbildung auf der Experimentalbühne u.a in Goldonis Kaffeehaus und demnächst in weiteren Stücken 2015/2016 mit. Nebenbei ist er in diversen Kurzfilmen und Spielfilmen zu sehen.

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LENA MÜLLER, geboren 1991 in Heidelberg, studierte zunächst Realschullehramt in Karlsruhe, wodurch sie 2013 an eine Praktikumsstelle am Sandkorn-Theater kam und dort schließlich selbst auf der Bühne landete (Das Sandkorn-Weihnachtskabarett 2013). Im März 2014 begann sie dann die Ausbildung an der Freiburger Schauspielschule. Seitdem war sie in Der eingebildete Kranke von Molière (April/Mai 2015, Experimentalbühne) zu sehen und arbeitete bei verschiedenen außerschulischen Theater & – Kurzfilmprojekten mit, u.a. Und wenn ich gehe von Mia Lüscher (Februar 2015, Kammertheater E-Werk).

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MARIE WUILLÈME, geboren 1989 in Caen (Frankreich), studierte Literaturwissenschaft und Theaterwissenschaft. In Deutschland schloss sie als Erasmus-Studentin ihr Studium ab und hospitierte bei der Dramaturgie im Staatstheater Saarbrücken, wo sie auch als Jurymitglied bei dem Festival Primeurs mitwirkte. Anschließend arbeitete sie als Praktikantin für das deutsch-französische Festival der Bühnenkunst Perspectives. 2012 fing sie mit ihrer Ausbildung auf der Freiburger Schauspielschule an und spielte 2013 auf der Experimentalbühne in Goldonis Kaffeehaus mit. Sie ist demnächst in weiteren Stücken im Herbst 2015 auf der selben Bühne zu sehen.

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MIA LÜSCHER, geboren am 08.07.1993 in der Schweiz, studiert Schauspiel an der Freiburger Schauspielschule. Nebst zwei selbst geschriebenen und inszenierten Theaterstücken (Die Blüte- eine Sinfonie, geschrieben und uraufgeführt 2013 / Und wenn ich gehe, geschrieben und uraufgeführt 2015) hat sie in zahlreichen Produktionen mitgewirkt. Nach ihrer Ausbildung war sie in Molière`s Der eingebildete Kranke zu sehen. Ab Januar 2016 wird sie in verschiedenen weiteren Produktionen zu sehen sein, unter anderem in Shakespeare’s Romeo und Julia (Experimentalbühne der Freiburger Schauspielschule).

Die Regisseure von Der letzte Satz, inszeniert von der Theatergruppe „Laienkriminelle“

MATTHIAS HAUK, geboren 1988, studiert Europäische Literaturen und Kulturen an der Universität Freiburg. Zuvor als Student in Marburg an der Lahn, war er dort 2011, nach einem inspirierenden Studienaufenthalt in Valencia, Mitbegründer des Theaterprojekts Dramarasmus e.V. zur Förderung des kreativ-künstlerischen Austauschs zwischen lokalen und internationalen Studierenden. Er führte Regie in dramaturgisch aufbereiteten Stücken zu Schnitzler, Čechov, Molière und Büchner. Seit 2013 arbeitet er im dramaturgischen Bereich des Theatervereins. Aus dieser Arbeit entstanden eigene Theaterstücke wie Ο Χρησμός των Θεών – Das göttliche Orakel (2014) und Massakerspiele (2015).

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CHRISTOFF RAFFAEL  MORTAGNE, 1984 in Paris geboren, kam mit 12 nach Berlin und entdeckte dort in den Strassen das Theater für sich. Machte dann in Berlin, gezwungenermaßen, die Schauspielausbildung. Als es irgendwann dort langweilig wurde, ging er zur Landesbühne Sachsen-Anhalt, wo er die professionelle Theater-Fliesband-Arbeit kennenlernte. Und als die Bockwurst in der Kantine nicht mehr schmeckte, zog es ihn, aus unerklärlichen Gründen, nach Freiburg. Seitdem arbeitet er als freischaffender Schauspieler in verschiedensten Projekten und Stücken in der Schweiz, in Frankreich und in Deutschland. Spielt in heruntergekommenen Lokalen und überlebt die Kulturreformation. Spielt in Zirkuszelten, auf Schiffen, auf großen und kleinen Bühnen, vor viel zu viel und viel zu wenig Publikum, solange die knarrenden Bretter den Ton angeben und das Publikum das Klatschen nicht verlernt, gibt es auch keinen Grund für ihn damit aufzuhören.

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MAYA DURSTEWITZ, geboren 1990 in Kassel, studierte Anglistik und Germanistik in Konstanz, Aberystwyth und Freiburg. Neben dem Studium absolvierte sie eine zweijährige theaterpädagogische Zusatzausbildung zur Spielleiterin am Freiburger Institut für Theaterpädagogik SpielRaum. Außerdem ist sie Teil des Frischfleisch-Teams, eine studentische Theatergruppe, die in Zusammenarbeit mit dem Theater Freiburg moderne Dramen auf die Bühne bringt.

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